Oberschwabenklinik
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Onkologischer Schwerpunkt Ravensburg (OSP)

Der Onkologische Schwerpunkt Ravensburg ist ein organisierter Verbund verschiedener Kliniken, Fachabteilungen, niedergelassener Spezialisten und Rehabilitationseinrichtungen mit dem Ziel, die Versorgung von Patienten mit Krebserkrankungen in der Region nachhaltig zu verbessern.

Durch die interdisziplinäre (= fächerübergreifende) Zusammenarbeit ist jedem Tumorkranken eine hohe medizinische Kompetenz mit Zugriff auf alle modernen diagnostischen Möglichkeiten und therapeutischen Behandlungsmethoden, ein hohes Fortbildungsniveau, das dem neuesten Stand der Wissenschaft entspricht und eine große klinische Erfahrung der beteiligten Ärzte garantiert.

Zertifizierung

1983 wurde das Krankenhaus St. Elisabeth Ravensburg erster Onkologischer Schwerpunkt des Landes Baden-Württemberg und Ausgangspunkt für das heute bestehende Versorgungsnetz von 12 Tumorzentren und Onkologischen Schwerpunkten. Das hohe fachliche Niveau wurde im November 2005 durch die Rezertifizierung durch den Krebsverband im Auftrag des Sozialministeriums Baden-Württemberg erneut bestätigt.

Interdisziplinäre Tumorkonferenz

Müssen Krebspatienten zusätzlich operiert oder strahlentherapeutisch behandelt werden, so besteht am Onkologischen Schwerpunkt der Oberschwaben Klinik ein enge Kooperation mit den entsprechenden Fachkliniken im Hause (z.B. Allgemein- und Viszeralchirurgie, Frauenklinik, Urologie, Neurochirurgie, Thoraxchirurgie, Orthopädie, Plastische Chirurgie, Strahlentherapie, Mund-, Kiefer- und Gesichstschirurgie). Einmal in der Woche wird eine interdisziplinäre Tumorkonferenz abgehalten, bei der Spezialisten der verschiedenen Fachrichtungen schwierige Fälle gemeinsam besprechen und eine gemeinsame Empfehlung abgeben.

Onkologische Arbeitskreise

In instituts- und fachübergreifenden Arbeitskreisen stimmen sich Spezialisten der Kliniken, der niedergelassenen Ärzte sowie der Rehabilitationseinrichtungen im Einzugsgebiet des Onkologischen Schwerpunkts Ravensburg über die Behandlung onkologischer Patienten ab und sichern damit einen einheitlich hohen Qualitätsstandard der medizinischen Versorgung.

Tumordokumentation

Im Krankenhaus St. Elisabeth werden Daten zu Diagnostik, Therapie und Krankheitsverlauf von Krebserkrankungen in einem Klinischen Krebsregister erfasst und anonymisiert ausgewertet. Diese Auswertungen ermöglichen Aussagen über den Erfolg von Krebsbehandlungen und sind damit Voraussetzung für die Qualitätssicherung in der Onkologie, mit dem Ziel die Versorgung von Tumorpatienten langfristig zu verbessern. mehr

Projekte

In der Prophylaxe von Kiefer-Osteonekrosen unter Bisphosphonat-Langzeittherapie arbeitet die Abteilung mit dem Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen Dr. med. dent. Andreas Meiß im Hause zusammen.

Studienzentrum

Um unseren Patienten Zugang zu den neuesten Therapieverfahren und Medikamenten zu ermöglichen, beteiligen wir uns als anerkanntes Zentrum an nationalen und internationalen Therapiestudien.

Palliativmedizin

Ein wichtiger Schwerpunkt ist die aktive, ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer nicht heilbaren, weit fortgeschrittenen Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung. Diese sogenannte Palliativmedizin strebt die Besserung körperlicher Krankheitsbeschwerden ebenso wie psychischer, sozialer und spiritueller Probleme an. Hierzu stehen am Krankenhaus St. Elisabeth spezielle Unterbringungsmöglichkeiten auch für Angehörige und besonders geschultes Personal zur Verfügung.

Brückenpflege/Clinic Home Interface

Die Betreuung, Begleitung und Beratung schwerkranker Tumorpatienten, die ihre letzte Lebenszeit zu Hause verbringen möchten, wird durch die Brückenpflege von Clinic Home Interface gewährleistet.

 
 

Kontakt

Kontakt
Onkologische Ambulanz
Telefon: (0751) 87-2389
Fax: (0751) 87-2308
E-Mail Anfrage
 

Ärztliche Leitung

Sprecher:
Prof. Dr. med. Günther J. Wiedemann
 
Koordinator:
Dr. med. Gerhard Fischer
 

Sekretariat

Karin Obert
 
Eva-Maria Okon
 

Onkologische Fachschwester

Johanna Baur
 

Tumordokumentation

Christine Pfeiffer