
Die Radiologische Abteilung am Krankenhaus St. Elisabeth führt sämtliche nuklearmedizinischen Untersuchungsmethoden durch. Bei diesen Szintigrafien werden Organe und Strukturen im Körper sichtbar gemacht, indem radioaktive Stoffe (Radionuklide) gegeben werden (meist durch Injektion in eine Vene), die sich in unterschiedlichen Gewebe gut anreichern. Die Radionuklide senden Gammastrahlen aus, die von einer Gammakamera erfasst und in ein Bild umgewandelt werden. Mit dieser Technik können verschiedene Organe untersucht werden. Damit können Krankheiten wie die Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion), die Lungenembolie (Gefäßverschluss durch ein abgeschwemmtes Blutgerinnsel), die koronare Herzkrankheit (Verengung der Herzkranzgefäße), bösartige Tumore und deren Absiedlungen oder Blutungsquellen diagnostiziert werden. Als Spezialverfahren bietet die Radiologische Abteilung die Positronen-Emissions-Tomografie (PET) an. Dabei wird radioaktiv markierte Glukose zur Darstellung von Entzündungen oder Tumoren verwendet.