Oberschwabenklinik
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Strahlentherapie und Afterloading

  • Perkutane Bestrahlung
  • Afterloading
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  • Medizinische Physik

Unter Strahlentherapie (Radiotherapie) versteht man die Behandlung bösartiger und auch gutartiger Erkrankungen mit ionisierenden hochenergetischen Strahlen. Die Anwendung moderner Bestrahlungsgeräte (Linearbeschleuniger), die computergestützte dreidimensionale Bestrahlungsplanung durch Einsatz der Computertomografie und die individuelle Feldanpassung mittels Multileaf-Kollimator (MLC) erlauben eine hohe Zielgenauigkeit am Tumorgewebe und eine Schonung der benachbarten gesunden Organe und Gewebe. Die Wirksamkeit der Strahlentherapie am Tumorgewebe wird dadurch entscheidend verbessert und die Nebenwirkungen auf ein Mindestmaß reduziert. Das neueste Verfahren ist die IMRT (Intensitätsmodulierte Strahlentherapie).

Bei der Afterloading-Therapie erfolgt die Bestrahlung von innen, in dem eine Iridium-Strahlenquelle kurzzeitig in den Körper eingebracht wird (beispielsweise über einen Katheter) und die Bestrahlung in direktem Kontakt mit dem Tumor erfolgt. Dies bedeutet eine geringe Belastung für das umliegende Gewebe. Dieses Verfahren wird bei Speiseröhre, Luftröhre, Scheide und Gebärmutter eingesetzt.

Unsere stationären Patienten betreuen wir auf unserer Strahlentherapiestation (Station 4E). Somit sind wir in der Lage, Patienten, die ambulant bestrahlt werden, im Bedarfs- und Akutfall kurzfristig stationär aufnehmen zu können.

 

Medizinische Physik

Die Medizinische Physik berät in allen Belangen die in Zusammenhang mit ionisierender Strahlung auftreten, insbesondere des Strahlenschutzes für Patient und Personal. Im Bereich der Strahlentherapie werden computeroptimierte Behandlungspläne zur Bestrahlung von Tumoren berechnet.