Schwerpunkte der Abteilung für Unfallchirurgie und Orthopädie sind die Behandlung von Verletzungen aller Schweregrade einschließlich der Sportverletzungen sowie auch von Erkrankungen auf dem Gebiet der Orthopädie. Durch die Möglichkeit der Einbindung aller anderen im Haus vorgehaltenen Spezialdisziplinen wird eine Therapie auf dem Niveau der Maximalversorgung erreicht. Dies gilt auch für die Behandlung von Kindern.
Ausgewiesene Tätigkeitsschwerpunkte sind die gesamte Wiederherstellungschirurgie von Weichteilen und Knochen und die Behandlung von Becken- und Wirbelsäulenverletzungen. Zusammen mit dem Zentrum für Handchirurgie im Hause besteht ein Kompetenzzentrum für die obere Extremität als weiteres Angebot im Leistungsspektrum.
Auf dem Gebiet der Orthopädie wird insbesondere die gesamte Prothetik für die großen Gelenke einschließlich der Wechseloperationen angeboten. Hierbei spielen die Eigenblutspende und die Verfügbarkeit einer Knochenbank eine wichtige Rolle. Die besonderen personellen wie apparativen Voraussetzungen ermöglichen insbesondere die Behandlung von Risikopatienten.
In einem speziell dafür ausgestatten ambulanten Operationszentrum wird die gesamte Palette der ambulant möglichen unfallchirurgischen und orthopädischen Eingriffe vorgenommen.
Über die zentrale Notaufnahme können Notfälle rund um die Uhr diagnostiziert und versorgt werden.
Sprechstunden
Die Privat-Sprechstunde von Chefarzt Prof. Dr. med. Franz Maurer findet dienstags von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr statt. Termine außerhalb dieser Sprechstunde sind jederzeit nach telefonischer Vereinbarung möglich.
Der Chefarzt ist zur Behandlung von kassenärztlich Versicherten auf Überweisung durch niedergelassene Chirurgen und Orthopäden ermächtigt. Allgemeine kassenärztliche Sprechstunde täglich von 10-12 Uhr.
Vorstellungen in der Sprechstunde für berufsgenossenschaftlich versicherte Patienten (Arbeits- und Wegeunfälle) sind täglich von 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr möglich. Der Chefarzt und die Klinik sind von den Berufsgenossenschaften zur Behandlung sämtlicher Arbeits- und Schulunfälle im Sinne des Durchgangsarztverfahrens sowie im so genannten Verletzungsartenverfahren bei besonders schweren Verletzungen zugelassen.
Die Abteilung bietet folgende Spezialsprechstunden an:
Hüftgelenk (Endoprothetik): Mittwoch 10:00 bis 12:00 Uhr
Schulter (Endoprothetik): Donnerstag 10:00 bis 12:00 Uhr
Knie (Endoprothetik): Freitag 10:00 bis 12:00 Uhr
Wirbelsäule/Osteoporose: Dienstag 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Traumazentrum
Als Traumazentrum ist das Krankenhaus St. Elisabeth auf die Versorgung von Unfallpatienten mit Verletzungen aller Schweregrade bis hin zum sogenannten Polytrauma spezialisiert und hat hier eine überregionale Bedeutung. Die Ärzte der Abteilung für Unfallchirurgie und Orthopädie arbeiten dabei eng mit den Spezialisten der anderen Abteilungen des Krankenhauses zusammen. Durch diese Zusammenarbeit mit den anderen Fachdisziplinen wird eine umfassende Versorgung auf dem Niveau der Maximalversorgung möglich.
Die Kooperation mit der im Hause ansässigen Abteilung für Neurochirurgie gewährleistet die kompetente Behandlung auch schwerster Schädelhirn- und Wirbelsäulenverletzungen mit Rückenmarksbeteiligung.
Bei der Versorgung von Kindern mit Unfallverletzungen arbeiten die Unfallchirurgen eng mit der großen Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin im Kinderkrankenhaus St. Nikolaus zusammen. Dadurch kann das gesamte Spektrum der Kindertraumatologie angeboten werden.
Aufgrund ihrer besonderen Leistungsfähigkeit ist die Klinik zum Verletzungsartenverfahren der Berufsgenossenschaften zugelassen.
Orthopädie
Das Spektrum umfasst konservative und operative Behandlungsverfahren. Prof. Maurer ist Arzt für Unfallchirurgie und Orthopädie, in der Abteilung arbeiten mehrere Fachärzte für Orthopädie.
Beim Gelenkersatz wird die Implantation von Schulter-, Ellenbogen-, Hüft-, Knie- und Sprunggelenksprothesen angeboten. Zur Anwendung kommen minimal-invasive weichteilschonende Operationstechniken, einschließlich der modernen Computernavigation zur Erzielung höchster Präzision. Die verwendeten Prothesen entsprechen dem aktuellsten Stand der Entwicklung, wobei insbesondere auf knochensparende Techniken Wert gelegt wird.
Einen Schwerpunkt des Behandlungsspektrums stellen die operative Beinachsenkorrektur sowie Revisions- und Wechseleingriffe bei gelockerten oder infizierten Kunstgelenken und Knochenbrüchen in der Nachbarschaft von einliegenden Prothesen dar. Die Rekonstruktion von Knochendefekten auch in Verbindung mit Prothesenrevisionsoperationen ist eine weitere Spezialität.
Aufgrund der besonderen Leistungsfähigkeit ist die Klinik auf Behandlung von Risikopatienten spezialisiert.
Wirbelsäulenchirurgie
Konservative und operative Therapie von Wirbelsäulenverletzungen orientieren sich an modernsten Behandlungskonzepten. Neben der Stabilisierung von hinten (dorsale Instrumentation) kommen minimal-invasive Stabilisierungsverfahren von vorne mit Videokameraunterstützung zur Anwendung.
Bei osteoporosebedingten Wirbelkörperbrüchen mit Deformierung und Höhenminderung werden die betroffenen Wirbelkörper über die sogenannte Kyphoplastie wieder aufgerichtet und mit Zementeinspritzung stabilisiert.
Wiederherstellungschirurgie
Auf diesem Gebiet umfasst die Behandlung alle Knochen- und Weichteildefekte mit wiederherstellungschirurgischen Eingriffen und Weichteilplastiken (Muskel- oder Hautplastiken). Ein besonderer Schwerpunkt ist hierbei die Behandlung von chronischen und komplizierten Infektionen von Knochen (Osteomyelitis) und Weichteilen. Zum Spektrum gehört hier auch die Extremitätenverlängerung bei Beinlängendifferenzen.
Weitere Schwerpunkte