Das Bemühen des Verfassers durch Konzentration und dadurch eine bestimmte städtebauliche, landschaftliche Situation zu erzeugen wird begrüßt. Dadurch werden Qualitäten bei der Erschließung generell des Hauptzuganges und der Parkierung erzeugt.
Kritisch dabei ist, die Funktionsfähigkeit des Wirtschafthofes unter der Liegendkrankenanfahrt sowie die Bauabwicklung der 4-geschossigen Tiefgarage, die 4-Geschossigkeit der Tiefgarage wird hinsichtlich des Baugrundes und der zentralen Technikführung im Bestand kritisch gesehen. Dazu gehört auch insbesondere die Tieferlegung des 1. UG´s des Behandlungsbaues.
Die vorgeschlagene Gestaltung der Tiefgaragendecke im Haupteingangsbereich kann einen positiven Einfluss auf das Klinikvorfeld bringen. Die Vorschläge für den Patientengarten im Süden sind ausreichend.
Die gewünschte und anerkannte Konzentration der Baumassen führt sich in der Architektur nicht in der wünschenswerten Weise fort. Dies gilt auch insbesondere dann, wenn die vorgeschlagene Konzentration durch die Erweiterung/Aufstockung verstärkt wird.
Die vorgeschlagenen Realisierungsabschnitte sind wegen der massiven Beeinträchtigung des laufenden Betriebes so nicht möglich. Insbesondere im 1. Bauabschnitt. Die Lage des Hubschrauberlandeplatzes ist hinsichtlich der Anflugsgeometrie, sowohl funktional von innen her gesehen, als auch unter statistischen Gesichtspunkten ungünstig.
Die innere Wegeführung ist nicht optimal ausgelegt, relativ lange Versorgungswege sind vorhanden, Überkreuzungen aller Benutzerströme sind im hohen Maße gegeben.
Das Mutter-Kind-Zentrum hat durch die durchgängige Lage im 3. OG keine eigene Identität und funktionale Schwächen.
Der vorgeschlagene Erhalt von Hochhaus und Technikzentrale ist im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit und im Hinblick auf zukünftige Optimierung nicht akzeptabel.
Das Konzentrieren der Baumassen wird anerkannt, führt aber architektonisch und in den betrieblichen Abläufen nicht zu der erhofften Lösung.