Als ärztliche Fachdisziplin stellt die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie das Bindeglied zwischen Zahnheilkunde und der Chirurgie des Kopfes dar. Voraussetzung für eine Facharztausbildung ist das erfolgreiche Studium beider Studiengänge: Zahnmedizin und Humanmedizin. Die Facharztausbildung beinhaltet im Anschluss dann den Erwerb von speziellen Kenntnissen und operativen Fähigkeiten im gesamten Bereich des Gesichtsschädels und seiner bedeckenden Weichteile. Behandlungen in der MKG-Chirugie stehen immer im Kontext zum Gesamtsystem Mensch und seinen weiteren Erkrankungen oder Verletzungen.
Dies spiegelt sich wieder in der interdiziplinären ambulanten und stationären Behandlung von polytraumatisierten Patienten (Unfallopfer), Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen, Tumorleiden, Stoffwechselstörungen, Nierenfunktionsstörungen, körperlich oder geistig behinderter Menschen, angeborener Fehlbildungen und Syndrome, Kinderbehandlung und der fachübergreifenden Betreuung der Patienten gemeinsam mit Physiotherapeuten, Osteopathen, Logopäden, Orthopädietechniker, Homöopathen, Heilpraktiker, Ernährungsphysiologen und vielen anderen Bereichen der ganzheitlichen Medizin.