Das Kinderakademie-Team besteht aus Ärzten, Krankenschwestern/-pflegern unterschiedlichster Fachbereiche, Operationstechnischen und Medizintechnischen Assistenten und Medizinstudenten. Aber auch Mitarbeiter aus der Küche, der Haustechnik und der EDV-Abteilung sowie Helfer des Deutschen Roten Kreuzes unterstützen uns jedesmal tatkräftig bei der Gestaltung der Akademietage am Krankenhaus St. Elisabeth.
Beruf/Position:
Leiter der Abteilung Kinder- und Jugendmedizin der OSK, Arzt für Kinder- und Jugendmedizin, Neonatologie, Pneumologie, Allergologie, medizinische Genetik
Was machen Sie in Ihrer Freizeit?
Langstreckenlauf (Marathon),
Klarinette spielen
Haben Sie selbst Kinder?
zwei Kinder, 12 und 14 Jahre alt
Wie lange sind Sie schon am Krankenhaus St. Elisabeth?
Seit 2002
Wollten Sie schon als Kind Arzt werden?
Ab 3. Schuljahr
Was fühlen Sie, wenn Sie bei einem weinenden Baby oder Kind Blut abnehmen müssen?
Je kränker ein Kind ist, desto mehr Daten brauchen wir – dazu gehört auch das Blutabnehmen, dass der geschickte Kinderarzt den kleinen Patienten enorm erleichtern kann.
Passiert es oft, dass ein Kind z.B. eine Murmel oder einen Lego-Stein verschluckt hat? Was machen Sie dann?
Kommt bestimmt oft vor – in der Regel muss man gar nichts tun, wenn die Murmel oder der Legostein bereits im Magen angekommen sind.
Beruf/Position:
Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie
Was machen Sie in Ihrer Freizeit?
Radfahren, Schwimmen, Lesen
Haben Sie selbst Kinder?
2 Töchter 13 und 12 Jahre
Wie lange sind Sie schon am Krankenhaus St. Elisabeth?
Seit September 2002
Wollten Sie schon als Kind Arzt werden?
Ja, schon als Kind war ich durch meinen Großvater fast immer bei Rettungsdienst und Feuerwehr zu finden
Macht es Spaß, Leben zu retten als Notarzt?
Spaß ist es natürlich nicht, aber eine wichtige und total interessante Sache, bei der man vieles sieht und lernt.
Haben Sie Angst, wenn Sie zu einem Notfall gerufen werden und noch nicht wissen, was Sie dort erwartet?
Mittlerweile keine Angst mehr, aber immer noch spannend und man muss wissen, dass man sich jedes Mal richtig konzentrieren muss.
Beruf/Position:
Leitende Oberärtzin der Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie, Leiterin der Anäshtesiologischen Intensivstation.
Was machen Sie in Ihrer Freizeit?
Ich verbringe meine Freizeit am liebsten mit meine Familie, und da tun wir das, wozu wir alle spontan am meisten Lust haben. Meist gehen wir schwimmen, ins Kino oder machen Ausflüge.
Haben Sie selbst Kinder?
Ich habe zwei Töchter, die jetzt 8 und 12 Jahre alt sind.
Wie lange sind Sie schon am Krankenhaus St. Elisabeth?
Seit Juni 2003
Wollten Sie schon als Kind Ärtzin werden?
Nein, zuerst wollte ich Biologin werden und die Tiere erforschen, dann Reiseleiterin und die ganze Welt anschauen, zur Medizin kam ich erst mit 14 Jahren über Erste Hilfe Kurse und Sanitätseinsätze beim Malteser Hilfsdienst.
Macht es Ihnen immer noch Spaß Ärztin zu sein?
Es ist immer noch mein Traumberuf, auch wenn er manchmal Seiten hat, die vom Spaß sehr weit entfernt sind.
Warum haben Sie die Medizinische Kinderakademie Ravensburg gegründet?
Meine Kinder und deren Freundinnen und Freunde haben mich immer mit Fragen gelöchert. Da habe ich mal nachgeschaut, wo Kinder medizinische Fragen stellen können und darauf Antworten bekommen. Für hochbegabte Kinder gibt es verschiedene Einrichtungen, die Kinder-Unis in Deutschland haben meist Altersbeschränkungen von 8-12 Jahre, und praktisch gezeigt, bekommt man selten etwas. Deshalb wollten wir eine Einrichtung schaffen, in der alle Kinder ohne Einschränkungen ihre Fragen stellen und praktisch Dinge ausprobieren können.
Medizin ist nichts geheimnisvolles, da ist viel Handwerk dabei, und alle die im Krankenhaus arbeiten sind ganz normale Menschen. Es gibt also keinen Grund, sich vor Ärzten oder dem Krankenhaus zu fürchten. Auch das wollen wir den Kindern mit unserer Kinderakademie zeigen.
Beruf/Position:
Chefarzt der Abteilung für Neurochirurgie am EK
Wird Ihnen nicht übel, wenn Sie Löcher in den Schädel eines Patienten bohren müssen?
Nein, übel wird mir nur in der Schiffschaukel oder im Karussell.
Müssen Sie ans Operieren denken, wenn Sie ein Schnitzel oder Grillfleisch essen?
Nein, überhaupt nicht. Oder schaut Ihr das, was Ihr esst, mit dem Mikroskop an?!
Können Sie auch Kleider nähen oder nur Wunden?
Ich habe noch nie versucht, Kleider zu nähen, aber ich kann Knöpfe annähen!
Was machen Sie in Ihrer Freizeit?
Ich unternehme viel mit meinen Kindern, verreise gerne, gehe oft ins Theater und treibe auch Sport (Skifahren, Schwimmen, Laufen).
Haben Sie selbst Kinder?
Ja, eine Tochter und einen Sohn. Beide haben übrigens auch schon die Kinderakademie besucht!
Wie lange sind Sie schon am Krankenhaus St. Elisabeth?
Inzwischen sind es schon mehr als 4 Jahre.
Wollten Sie schon als Kind Arzt werden?
Nein, nie im Leben! Ich weiß noch gut, wie mir schlecht wurde, als ich mich als Kind einmal in den Finger schnitt und das Blut herunter tropfte. Damals wollte ich eigentlich am liebsten Pilot werden.
Wieso sind Sie ausgerechnet Neurochirurg geworden? Ist es spannend, das Gehirn eines Menschen zu operieren?
Dass ich ausgerechnet Neurochirurg geworden bin, ist großteils reiner Zufall. Irgendwann wollte ich auf jeden Fall Chirurg werden. Die Neurochirurgie hat mich deshalb so fasziniert, weil beim Operieren meistens durch das Mikroskop gesehen wird und sich dabei eine Welt zeigt, die unter Betrachtung mit dem bloßen Auge so nicht zu erkennen ist. Außerdem ist es aufgrund der zahlreichen – oft lebensbedrohlichen – Notfälle erforderlich, schnelle Entscheidungen zu treffen. Ich mag es nämlich gar nicht, wenn jemand erst tagelang überlegt , bevor er sich zu irgend etwas entscheidet.
Und natürlich ist es spannend, im Gehirn oder an der Wirbelsäule eines Menschen zu operieren und sich dabei immer zu überlegen, was darf und kann ich noch tun, ohne einen Funktionsausfall z.B. der Sprachregion herbeizuführen. Die einzelnen Hirnregionen sind ja leider nicht mit Markierungsstift gekennzeichnet, so dass man sich immer selbst überlegen muss, wo man sich gerade befindet
Beruf/Position:
Facharzt für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie
Oberarzt in der Abteilung Unfallchirurgie, Wiederherstellungschirurgie und Operative Orthopädie
Wird Ihnen nicht schlecht, wenn Sie so viel Blut sehen müssen beim Operieren?
Nein
Müssen Sie ans Operieren denken, wenn Sie ein Schnitzel oder Grillfleisch essen?
Nein
Können Sie auch Kleider nähen oder nur Wunden?
Ich kann auch andere Dinge nähen und reparieren, die Nähte bei Wunden werden aber schöner als bei Kleidern. Einmal habe ich unseren Kinderwagen mit einem Nagel repariert, mit dem man normalerweise Knochen stabilisiert. Allerdings brauche ich auch zuhause immer eine OP-Schwester, die mir assistiert. Diese Aufgabe übernimmt meist meine Tochter.
Was machen Sie in Ihrer Freizeit?
Lesen, Mountainbike fahren, mich mit dem Computer beschäftigen
Haben Sie selbst Kinder?
Ja, 2 Kinder Mario (17 Jahre) und Ariane (14 Jahre)
Wie lange sind Sie schon am Krankenhaus St. Elisabeth?
Seit 1994.
Wollten Sie schon als Kind Arzt werden?
Ja, ich hatte schon als kleiner Junge oft einen kleinen Verbandskoffer dabei.
Sie sind Arzt bei der Bundeswehr. Mussten Sie schon einmal verletzte Soldaten im Krieg versorgen?
Gott sei Dank nicht, nur bei Unfällen verletzte Soldaten.
Muss man ein guter Handwerker sein, wenn man Knochen bohren und verschrauben können möchte?
Man muss ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen und Vergnügen am Reparieren von zerbrochenen Gegenständen haben, Außerdem muss man meiner Meinung nach eine gewisse Geschicklichkeit mit den Händen haben.