Was ist Darmkrebs und wie häufig ist er?
Als Darmkrebs werden die bösartigen Erkrankungen des Dickdarms (Kolonkarzinom) und des Mast- oder Enddarms (Rektumkarzinom) bezeichnet. In den westlichen Ländern ist Darmkrebs heute eine der häufigsten Krebserkrankungen. Darmkrebs liegt mittlerweile sowohl beim Mann (nach dem Prostatakarzinom) als auch bei der Frau (nach dem Brustkrebs) an zweiter Stelle der Krebsneuerkrankungen in Deutschland. Für beide Geschlechter zusammengenommen ist Darmkrebs die häufigste Krebsform in Deutschland überhaupt. Jährlich erkranken in Deutschland rund 70.000 Menschen an Darmkrebs und ca. 30.000 Menschen sterben daran. Im Laufe ihres Lebens erkranken in Deutschland 6 von 100 Menschen an Darmkrebs. Ein Darmkrebs kann in jedem Abschnitt des Dick- und Enddarms auftreten; am häufigsten entsteht er jedoch in den unteren 40 cm des Dick- und Mastdarms (ca. 60 % der Fälle).
Darmkrebs kann jeden Menschen betreffen!
Die Ursachen für die Entstehung von Darmkrebs sind noch nicht vollständig geklärt. Man kennt jedoch bestimmte Faktoren, die das persönliche Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, erhöhen.
Ein erhöhtes Risiko haben Menschen mit
Darmkrebs entsteht und wächst nicht von heute auf morgen, sondern im Laufe von Monaten und Jahren. Entsprechend liegen zunächst keine oder kaum Krankheitsbeschwerden (Symptome) vor. Im weiteren Verlauf der Erkrankung stehen eine Beeinträchtigung der Darmpassage oder Darmblutungen im Vordergrund.
Folgende Beschwerden können bei Darmkrebs auftreten:
Derartige Beschwerden sind keinesfalls beweisend für einen Darmkrebs und können selbstverständlich auch bei anderen Erkrankungen auftreten.
Umso wichtiger ist eine Abklärung dieser Beschwerden !