Oberschwabenklinik
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Palliativbehandlung

Standort der Palliativstation ist das Krankenhaus St. Elisabeth. Im Vordergrund der Behandlung steht die Linderung quälender Symptome und damit die Steigerung der Lebensqualität von Patienten mit einer weit fortgeschrittenen, nicht mehr heilbaren Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung. Dazu gehört vor allem die Behandlung von Schmerzen und anderer krankheitsbedingter Symptome, wie Atemnot, Übelkeit und Erbrechen, Verstopfung und Verwirrtheit. Das kann neben einer individuellen medikamentösen Behandlung durchaus eine Operation, eine Strahlentherapie oder eine Chemotherapie erfordern, um mit einer Verkleinerung des Tumors dem schmerzhaften Druck des wachsenden Tumors zu begegnen. Auf belastende diagnostische und therapeutische Maßnahmen, die nicht unmittelbar der Steigerung der Lebensqualität dienen, kann im Rahmen der Betreuung auf der Palliativstation verzichtet werden.

Ziel ist es, krankheits- und therapiebedingte Beschwerden zu lindern und wenn möglich, die Krankheits- und Betreuungssituation der Betroffenen so zu stabilisieren, dass sie wieder entlassen werden können.

Palliativbehandlung bedeutet aber auch die Besserung von Belastungen psychischer, sozialer und spiritueller Art. Die Betreuung auf der Palliativstation erfordert Umgang mit Angst, Depressionen und Hilflosigkeit der Patienten und Angehörigen. Ärzte und Pflegepersonal sind hier menschlich und zeitlich besonders gefordert. Unabdingbar ist in diesem Zusammenhang die Zusammenarbeit mit Seelsorgern, Sozialarbeitern und Psychologen, ergänzt durch ehrenamtliche Hospizhelfer.